Drei Beispiele aus der Praxis

Skinheads ansprechen

Es passierte kurz nach der Wende in der sächsischen Hauptstadt Dresden. Gewalt- und Konfliktforscher Gunter-A. Pilz hatte die Chance mit Skinheads zu reden. Ein positives Beispiel dafür, wie man mit Rechtsextremen ins Gespräch kommen kann. Weiterlesen…

Selektive Wahrnehmung von Gewalt

Im Jahr 2000 gab es in Reaktion auf einen Anschlag auf die Synagoge in Düsseldorf und den Fall Sebnitz den „Aufstand der Anständigen“. In beiden Fällen konnten die Taten jedoch am Ende nicht Rechtsextremisten zur Last gelegt werden. Nur wenige Wochen davor war in Dessau (Sachsen-Anhalt) ein Mosambikaner von Neonazis zu Tode geprügelt worden. Während Düsseldorf und Sebnitz die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zogen, erhielt die Ermordung des Mosambikaners bei weitem nicht so viel Resonanz. Weiterlesen…

Propaganda wahrnehmen und richtig einordnen

Am 18. August 2006 war der gesamte Schulhof einer Realschule in Hattingen mit Neonazi-Propaganda plakatiert worden, mit dem Abbild von Rudolf Heß. Am 17. August ist der Todestag von Rudlof Heß, der 1987 im Spandauer Kriegsverbrechergefängnis Selbstmord beging. In Teilen der rechten Szene wird Heß’ Selbstmord als Mord bezeichnet und er zum Märtyrer stilisiert. Erst eine Woche später gelang es einem Journalisten, über den Vorfall zu berichten. Weiterlesen…

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